Wanderjahr 2026 (was bisher so läuft!)

Aller Anfang ist (bei uns nicht) schwer!
„In der / um die / nahe der Gmoa“  –  19.03.2026
Unsere Saisonauftaktwanderung startet diesmal in Lorenzenberg. Zur Mittagszeit (12.00Uhr) machen wir uns auf den Weg (22 Wanderwillige!). Vom Parkplatz beim Dorfgemeinschaftshaus geht es in den Wald, Richtung Norden. Nach einem Blick auf Obereichhofen, tauchen wir wieder ein in den Tann und erreichen bald darauf die Kompostanlage der Firma Soyer. Gleich danach passieren wir die „kurzgeschorene Grünanlage“ von Oberelkofen, auf der sportlich gekleidete Männer und Frauen versuchen kleine weiße Bälle in Erdlöcher zu versenken.
Eine Querung der Staatsstraße 2089 und ein Einbiegen in einen Wiesenweg führt uns am Rand des Landschulheimes entlang. Oberhalb der Bahntrasse Grafing-Rosenheim wenden wir uns südwärts, in Richtung Eisendorf und später Pfadendorf. Nach erneuter Staatsstraßenquerung, durch Pfadendorf hindurch, vorbei am Damwildgehege, schlagen wir den Weg zurück nach Lorenzenberg ein. Der Parkplatz  ist noch da (und unsere Fahrzeuge ebenfalls), und so könne wir schließlich unser Endziel, den Gemeindesaal in Aßling erreichen. Nach der körperlichen Betätigung, ist nun als Abschluß, die „Aufnahme“ von Kaffee und gespendeten Torten und Kuchen (den Spenderinnen ist herzlich gedankt) vorgesehen. Wetter, Stimmung, Kaffee und Kuchen: ausgezeichnet! Herz (und Magen), was willst du noch mehr!?



Das schönste Dorf Deutschlands (Wahl im Jahr 1981).

16.04.2026  zum Wandern nach Neubeuern.

Wir starten (wie gewohnt) an der Linde in Aßling. Um 09.00 Uhr fahren wir mit dem Gemeindebus und mit privaten Pkws über die A8 zur Ausfahrt Rohrdorf und weiter zum Parkplatz in Neubeuern. 
Zunächst geht es durch den Ort nach Altenbeuern . . . und stehen vor einer Baustelle. Die war bei der Testwanderung noch nicht „in Betrieb“. Kein Durchkommen! Ratlosigkeit! Rettung erfolgt durch einen freundlichen „Eingeborenen“. 500 m Umweg, dann erreichen wir doch noch den „Mühlsteinbruch“. Großes Staunen! Dieser Steinbruch wurde vom Bayer. Umweltministerium als eines der 100 schönsten Geotope Bayerns ausgezeichnet.  Schon 1479 wurden hier Mühlsteine aus dem Fels gehauen. Die je eine halbe Tonne schweren Mühlsteine wurden auf Inn und Donau bis nach Ungarn verschifft.

Weiter geht es durch Wald und Flur (auch ein paar Höhenmeter sind zu bewältigen) in Richtung Althaus, Wiesing und Holzham. Schließlich kürzen wir (zeitlich bedingt) etwas ab, weiter in Richtung Staatsstraße, queren diese und biegen bei einer kleinen Kapelle rechts ein. Wir erreichen wieder Neubeuern und steigen über einen Treppenweg hinauf zum sehenswerten Marktplatz. Im Gasthof „Stangenreiter“ müssen wir feststellen, daß unsere reservierten Plätze alle anderweitig vergeben sind. Mit Geduld und gutem Willen, erhalten wir schließlich doch noch unsere verdiente Speisung.
Weit ist es dann nicht mehr zu unseren Fahrzeugen und der Heimweg wurde (wie üblich) noch durch einen Kuchen-/Kaffeestop verzögert und „versüßt“ (wenn’s der Körper verlangt, . . . ?!).

 

Unser  Ziel am 21.05.2026  – unter dem Motto: „Wasser, Salz und Wiesen“ 

Um 09.00 Uhr „düsen“ wir wieder los. Die Anreise erfolgt -wie so oft- über die Salzburger Autobahn. Diesmal nehmen wir die Ausfahrt Bernau und fahren  zum Parkplatz beim Museeum „Salz & Moor“ in Rottau/Klaushäusl. 
„Nicht erschrecken“, sag ich noch! Der Aufstieg zu Beginn, über die 180 Eisentreppen, ist nicht ohne, aber durchaus machbar. 
Alle schaffen die Herausforderung ohne Zusammenbruch 🙂 Weiter geht es leicht aufwärts durch den Wald zum Grießenbach-Wasserfall. Trotz nicht mehr stattfindender Schneeschmelze, kommt doch eine ansehnliche Menge Wasser aus ca. 10 Meter Höhe herabgeschossen. Ein kurzes Stück des Weges zurück und der Einsatz von verstärkter Muskelkraft ist gefragt . Einige fordernde Serpentinen, lassen uns rasch an Höhe gewinnen. Den Abzweig zur Hefteralm ignorieren wir und wenden uns wieder talwärts. Der Rest ist gut machbar und wir erreichen bald Rottau. Nach Einkehr im Gasthof „Messerschmied“ (sehr gute Küche), dem Rückweg über Feld und durch Wald und dem notwendigem Treppenabstieg, können wir wieder in unseren Fahrzeugen Platz nehmen. Auf der Heimfahrt läuft uns in Mietraching noch ein (uns gut bekanntes) Cafe „über den Weg“ und muss erneut begutachtet werden.
 (
Ges.-Gehzeit ca. 2,5 Std. / Weglänge ca. 7 km / rund 250 hm).

PS. In Sachen „Motto“ (s. oben): Die Wanderung erfolgt stellenweise entlang der alten Soleleitung von Berchtesgaden nach Rosenheim. Insbesondere die noch erhaltenen Gebäude beim Parkplatz „Salz und Moor“ zeugen von dieser Zeit und dieser Leistung, wie das wertvolle Salz durch -teilweise hölzerne- Leitungen über so weite Strecken transportiert wurde.

Neuer Monat – Neues Ziel
München und Olympia

Die Zeit vergeht schnell.  Wir mussten den nächsten Termin vorziehen, wegen der aktuellen Planungen der Deutschen Bahn. 
Daher führen wir unsere Wanderung bereits am Donnerstag, 11.06.2026, durch. Wir treffen uns diesmal wieder um 08.30 Uhr am Bahnhof von Aßling und starten mit dem Zug in Richtung München. Mit Umsteigen, beginnen wir unsere Tour am Laimer Bahnhof. Von dort „arbeiten“ wir uns über den Schlosspark von Nymphenburg, und entlang des Kanals, in Richtung Olympiagelände. Hier besteigen wir den „olympischen Berg“, bewundern die Aussicht ( Petrus spielt mit), und begeben uns dann zum naheliegenden U-Bahnhof. Im Vorbeigehen ein kurzer Blick auf den BMW-Pavillon und der unterirdische Zug bringt uns in die gute Stube der Landeshauptstadt. Beste Gelegenheit, das berühmte Hofbräuhaus zur Nahrungsaufnahme anzusteuern. Nach der Stärkung, machen wir uns auf den Heimweg und lassen uns von den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder (sicher) nach Hause kutschieren.

Ges. Strecke ca. 7 km / etwa 2.30 Std. Gehzeit (und ein paar Höhenmeter) die zu bewältigen sind. 

Stadlberg – Wunderbare Ausblicke                                             Wanderung am 16. Juli 2026
925 m hoch – ist das schon ein Berg?

Dies testen wir bei unserer Juli-Wanderung. Start ist in Miesbach auf der Waitzinger Wiese, neben dem Habererplatz. Das mit dem „Haberertreiben“, wird uns aber dabei nicht belasten. Bei der „Riviera“ vorbei und unter der Bayrischzeller Straße durch,  begeben wir uns dann auf den Weg zu unserem Tagesziel. Der Weitblick zwischendurch ist beachtenswert. Der Wendelstein schaut mal herüber und auch die Zacken der Kampenwand sind zu entdecken. Kurz an der kleinen Gunetsrainer Kapelle vorbeischauen, dann erreichen wir schließlich pünktlich zur Mittagszeit die „Stadlbergalm“, die zur Brotzeit einlädt. Nach der Stärkung, geht es (nach gemeinsamen Beschluß) auf dem Anstiegsweg wieder zurück nach Miesbach. 
Wir sind gut 2.00 Std. unterwegs (ca. 250 hm).

PS. Ein richtiger Berg ist der Stadelberg wohl eher nicht, aber ein Gipfelkreuz ist doch vorhanden.
Nochmal PS.: Dass auf der Heimfahrt noch der „Peissnhof“ zu Kaffee und Kuchen besucht wird? Klar doch!

 20. August 2026   –   Auf nach Ebersberg?

EBE hier bei uns „gleich ums Eck“?
Nicht doch, wir finden einen gleichnamigen Berg in Österreich, in der Nähe vom Walchsee. Eigentlich muss es also heißen: „Auf zum Ebersberg“. Abfahrt an der Linde in Aßling um 09.00 Uhr. Fahrt mit Gem.-Bus und Privat-Pkw.
Vom Wanderparkplatz bei Kranzach aus, suchen wir uns den Weißenbach. Diesem folgen wir eine ganze Weile und wenden uns dann ab zur Raineralm. Ein paar, noch nicht so ganz ausgelastete,  „Wandermitarbeiter“ wollen höher hinauf und folgen der Spur zur Oberen Schwarzenbachalm. Diese hat -entgegen der Internetbeschreibung- nicht geöffnet. Die restlichen 15 Minuten  zum Ebersberggipfel sparen wir uns (nach  gemeinsamen Beschluß). Also zurück zur Raineralm, wo die „Zurückgebliebenen“ bereits die Angebote der dortigen Küche genießen. Nach Stärkung -nun auch der Weitergewanderten- machen sich alle wieder gemeinsam auf den Rückweg. Die Wolken haben inzwischen den blauen Himmel erobert und für die letzten 500 Meter vor dem Parkplatz, hat der Petrus noch ein wenig „Feuchtigkeit“ für uns gespendet. Die Rückfahrt über die Inntalautobahn und nach der „Besichtigung“ einer Konditorei in Ostermünchen, bringt uns gegen 17.30 Uhr wieder zur Linde im Heimatort. 

Diesmal sind rund 03:30 Std Wanderzeit angesagt (Die „Nur-Alm-Nutzer“ kommen mit weniger aus). Höhenmeter sind es im Endeffekt ca. 400 (auch ohne Gipfel).