Wanderjahr 2025
Auftaktwanderung "zum Warmwerden" 20.März 2025
„Wandern in der/um die/nahe der Gmoa“ lautet jeweils zum Beginn der Saison das Motto unserer Aßling-Wandersenioren-Tour.
Treffpunkt 12.00 Uhr (high noon!) auf dem Nettoparkplatz. Straßenquerung, hinauf zur Bahntrasse, dort entlang und durch die Unterführung nach Niklasreuth. Soweit der erste Abschnitt. Am Jugendhaus vorbei, Richtung Flugplatz Antersberg, bis zum „Erlacher“, dort ein Schwenk und zurück nach Niklasreuth. So der weitere Verlauf. Nun wieder abwärts in die Heimat und Richtung Gemeindesaal. Der Rest des Nachmittags vergeht bei Kaffee und durch Damenhand gefertigte Torten und Kuchen. „Kondition“ gut, Laune prächtig! So ein Tag kann absolut schlechter verbracht werden!
17. April, „Alter Salinenweg“,
Bernau am Chiemsee
An der Linde, um 09.30 Uhr, starten wir wieder mit dem Gemeindebus und (bei 18 Personen) mit mehreren privaten-Pkw. In Bernau am Bahnhof parken wir unser Gefährte und orientieren uns an der/den Bernauer Achen. Sie/er begleitet uns eine ganze Weile, bis wir uns, nach dem Flußuferwechsel, in Richtung Berg aufmachen. Die vielbefahrene Verbindungsstraße von Bernau nach Grassau queren wir im Sauseschritt und suchen uns den ehemaligen Salinenweg, der uns entlang dem Rudersberg führt. Wir passieren noch das Cafe „Wastlbauerhof“ (ohne Kaffeepause!) und landen schließlich beim Wasserturm, mit prächtigem Blick auf den Chiemsee. Nach kurzer Rast geht es wieder abwärts, am Schauergraben entlang, zurück nach Bernau. Beim „Alten Wirt“ warten schon Schnitzel, Braten und Salat auf uns hungrige Wanderer. Nach gelungener Stärkung ist es nicht mehr weit zu unseren Fahrzeugen. „Gezwungenermaßen“ müssen wir auf der Heimfahrt noch einen Zwischenstopp im „Peissenhof“ einlegen, weil der Koffeinspiegel einfach irgendwann absinkt. Fazit: Wetter zunehmend freundlich, Stimmung und Essen sehr gut, Wanderer was willst du mehr!
„Chinesischer Turm“ und „Englischer Garten“
Aßlinger Senioren wandern (wieder mal) in der Großstadt – 15. Mai 2025
Wir starten am Bahnhof Aßling und erreichen unseren Ausgangspunkt “ München Odeonsplatz“ gegen 09.30 Uhr. Durch den Hofgarten, vorbei an der Staatskanzlei, erreichen wir den Englischen Garten. Wir bewegen uns auf breiten Pfaden Richtung Norden und erreichen bald den Monopteros. Diesen beliebten Treffpunkt passieren wir rechter Hand und stehen kurz darauf vor dem Chinesischen Turm. Der Biergarten ist noch weitgehend unbesetzt und wird gerade für den zu erwartenden Andrang vorbereitet. Weiter geht unsere Wanderung und einige Zeit später erreichen wir den Kleinhesseloher See mit dem nächsten Biergarten. Auch hier verweilen wir nur kurz und wechseln, mittels Brücke über den Mittleren Ring, in den nördlichen Teil des Parks. Bis zu unserem Ziel, dem „Aumeister Biergarten“ zieht sich der Weg ein wenig. Begleitet von viel Natur und vielem Grün erreichen wir schließlich unser Mittagsziel. Das Wetter ist zwar nicht strahlend, der Wind macht sich teilweise kräftig bemerkbar, trotzdem können wir unsere Speisung in „freier Natur“ genießen. Gestärkt und ausgeruht nehmen wir den Rückweg in Angriff. Wir orientieren uns in Richtung Studentenstadt und lassen uns von U-Bahn und später BOB wieder in die Heimat zurückbringen. Alles gut gelaufen, keine Pannen, die Verkehrsmittel zufriedenstellend, die Senioren zufrieden
(so haben sie’s gesagt),
daher: Wanderführer glücklich – somit auf ein Neues im Juni.
PS. Kaffee/Kuchen gibt’s natürlich auch. Ich sage nur: „Martermühle“!
2025, Juni, der 26. – Almbesuch mit Kaiserschmarrn
„Hefteralm“, wir kommen!
Abfahrt an der Linde um 08:45 Uhr. Der Gemeindebus mit neuem Fahrer (Klaus) und Toni mit seinem mehrsitzigen Fahrzeug, kutschieren uns sicher zum Parkplatz an der Hochplattenbahn (Marquartstein). Wir trotzen der ansteigenden Temperatur und dem ebenso gleich gut ansteigenden Weg neben der Lifttrasse. Mit selbiger Aufstiegshilfe ginge es sicher leichter nach oben, aber wir sind ja nicht zum Vergnügen unterwegs. Wir wollen doch was leisten. Zwei Drittel der Strecke sind zwar -zu unserer Freude- von Bäumen beschattet, trotzdem lassen die Hitzegrade unsere Schweißtropfen ganz ordentlich sprießen. Die „Rachlalm“, so verlockend sie sich auch anbietet, lassen wir rechts liegen. Ebenso an der einsamen „Hufnagelalm“ wandern wir vorbei. Nun aber ist es nicht mehr weit zu unserem Ziel. Leicht abwärts, durchs Gatter, erreichen wir die „Hefteralm“. Platz für uns alle ist gegeben und mit Nutzung der Selbstbedienung, findet ein Jeder eine passende Brotzeit und ein erfrischendes Getränk.
Entspannt und gestärkt, nach ausreichender Pause, steht der Rückweg auf dem Plan. So wie rauf, gehen wir auch wieder runter. Die „gut gewärmten“ Fahrzeuge bringen uns sicher wieder nach Hause. – Halt, vorher ist natürlich auch eine Kaffeeaufnahme (heiss und auch eisig) vorgesehen. Als das aufziehende Gewitter loslegt und uns beinahe den Kaffee verdünnt, sausen wir in die Fahrzeuge und lassen die Bergnähe und den prasselnden Regen hinter uns. Zufrieden, staufrei und wohlbehalten geht’s in die Heimat zurück.
Juli 2025, Donnerstag der 17.
Kiefersfelden – Hechtsee – Thierberg (Ges.-Gehzeit: etwa 3 Std. / ca. 250 hm)
09.00 Uhr – banger Blick zum Himmel, Regenwolken? Wir lassen uns nicht beeindrucken.
Rein in die Fahrzeuge und ab Richtung Berge. In Kiefersfelden rechts ab und gleich nach dem Ortsschild auf den (noch fast leeren) Parkplatz am Kieferbach. Ein paar regnerische Tropfen meinen, sie müssen uns begrüßen. Sie geben das Bemühen aber bald auf und wir steigen, neben einem kräftigen Wasserfall, über zahlreiche Stufen rauf zum Hechtsee. Der angekündigte Schwefelgeruch empfängt uns kurz vor dem See (Faulgase vom Seegrund, die mit dem abgeleiteten Wasser freigesetzt werden). Bald ist wieder frische Luft angesagt und der Weg, links am See entlang, bringt uns zum Großen Parkplatz beim Eingang zur Badeanstalt. Kurze Zeit später biegen wir ab und steigen durch den Wald kräftig aufwärts. Beim „Gut Aigen“ erreichen wir einen Fahrweg und bald darauf auch den Gasthof „Neuhaus“. Zunächst verzichten wir auf die Einkehr und „schnaufen“ über den Kreuzweg hinauf zum Gipfel des Thierbergs. Wir stoßen hier auf eine Wehrmauer, einen Bergfried und eine kleine Wallfahrtskapelle mit anschließender Einsiedlerwohnung. Nach eingehender Besichtigung von Kirche und Turm und Genuss des herrlichen Ausblicks auf Kufstein und das Inntal, zieht es uns zurück zum Gasthof, um Speis und Trank (wohlverdient) zu genießen.
Ausreichend gestärkt, machen wir uns auf den Heimweg. Am Hechtsee nehmen wir nun den anderen Uferweg, atmen nochmals eine Priese Schwefelgeruch ein und steigen schließlich entlang des Wasserfalls ab zum Parkplatz. Das Wetter hat es gut mit uns gemeint. Trocken, leicht sonnig, nicht zu heiß und nicht zu kalt, was will man mehr.
Hechtsee??? Wir sehen nur Karpfen!
Halt! . . . Doch noch, Kaffee und ein Stück Kuchen passen immer zum gelungenen Wandertag. Im „Peissnhof“, Mitraching, unterbrechen wir daher die Heimfahrt und runden den Tag perfekt ab.
28. August 2025
„Schuhbräualm“ – Von Brannenburg aus „erobert“!
(Ges.-Gehzeit ca. 3 Std. / 470 hm!)
Wieder die bange Frage: Was macht der Petrus heute mit uns?
Er hält sich mit einer Aussage – und auch mit dem Himmel bedeckt. Nachdem wir die Woche zuvor (natürlich wetterbedingt) die Wanderung kurzfristig absagen mussten, lassen wir uns diesmal nicht abschrecken und machen uns auf den Weg nach Brannenburg. Vom Parkplatz „Sagbruck“ aus, starten wir gleich kräftig aufwärts durch den Wald. Die ersten heftigen Schnauferer bremsen unseren Eifer ziemlich schnell ab. Die Hoffnung, es wird gleich leichter und der Weg läßt an Steigung nach, wird nur kurz erfüllt. Am plätschernden Bach entlang, geht es weiter aufwärts, dem Ziel entgegen. Glücklicherweise bleibt es beim bedekten Himmel, die Sonne hält sich zurück und die Temperaturen sind erträglich. Der Weg will es etwa eine halbe Stunde vor der Alm nochmal wissen. Ordentlich ansteigend, verlangt er uns Senioren noch einiges an Kondition ab. Gut, dass das Ziel dann doch noch für alle erreichbar ist und die Rast mit Speis und Trank, die geschwundenen Kräfte wieder erstarken lässt. Leider bekommt Petrus nun wirklich schlechte Laune und die Temperaturen nähern sich -gefühlt- dem Gefrierpunkt. Jacken an und Aufbruch ist angesagt. Auf dem Abstiegsweg wird uns schnell erneut wärmer, die Jacken verschwinden wieder im Rucksack und nach gut einer Stunde können wir unsere Fahrzeuge besteigen. Ein kleiner Ausrutscher einer Akteurin zwischendurch, bleibt -Gott sei Dank- ohne ernsthafte Folgen.
Dass uns unterwegs wieder ein Cafe zum Halten zwingt, ist nix Neues. Außerdem müssen die Konditoren ja auch leben, . . . oder?
Wössener- und Eglsee (8 km Wegstrecke, Gehzeit ca. 2,5 Std., etwa 290 hm)
Wasser, Weg und Wanderung – Wunderbar!
Blauer Himmel, soweit man blicken kann! Gute Voraussetzung für den „Wandertag“.
Wir starten am 18. September wieder an der Linde in Aßling. 09.00 Uhr und 19 (!) Wanderwillige verteilen sich auf die Fahrzeuge. Über die -reichlich gefüllte- Autobahn erreichen wir eine gute Stunde später, unseren Ausgangspunkt in Unterwössen. Vom Parkplatz aus, bewegen wir uns im leichten Auf und Ab in Richtung Wössener See. Selbigen lassen wir zunächst rechts unterhalb liegen. Vielmehr wandern wir weiter -immer im lichten Wald- zum Einstieg in den „Trittsicherheit und Schwindelfreiheit geforderten Teil“ des Weges. Wir fragen uns wann dieser Teil kommen wird, als wir bereits den Campingplatz Litzelau durchqueren und über die B305 bei Brem den Eglseeweg einschlagen. Diesen Eglsee haben wir fast übersehen. Wenn nicht die große Tafel auf die Besonderheit des Gewässers hingewiesen hätte, wären wir glatt einfach vorbeigewandert. Diese größere „Pfütze“ lassen wir schnell hinter uns, wandern durch den Tann nach „Kruchenhausen“, queren dort wieder die Bundesstraße und erreichen gleich darauf den Wössener See. Eine kurze halbseitige Umrundung und wir plazieren uns auf der Terrasse vom Seestüberl. Nach der Stärkung mit ausreichender Nahrung wäre auch Zeit für ein erfrischendes Bad gegeben. Aber außer einer kurzen „Fußwaschung“ einer einzelnen Dame, findet nur noch ein Fototermin am See statt. Rückweg erfolgt auf dem bekannten Pfad. Allerdings gibt es dabei ein „Verläufnis“ eines vorauspreschenden Pärchens, welches gut ausgeht und nur unsere Rückfahrt etwas verzögert. Wie so üblich, steht unterwegs natürlich ein Stop zur Kaffee-/Kuchenaufnahme auf dem Programm.
Fazit: Gelungener Tag ohne Blessuren, mit guter Stimmung und zufriedenen Wanderteilnehmern.
„Wo-Wanderung“ – Wo laufen wir denn hin?
Diese Frage stellen sich am 16. Oktober unsere Seniorenwanderer.
An unserem üblichen Startplatz, an der Linde in Aßling, weiß noch keiner, wohin die Fahrt gehen wird. Erst auf der Autobahn, in Richtung Salzburg, kommen wir der Sache schon näher. Ausfahrt „Neukirchen“ und dann weiter nach Teisendorf. Nun ist klar wie das Ziel heißt. Am Ortsrand Autos abstellen und den Einstieg zum „Teisendorfer Waldlehrpfad“ in Angriff nehmen. Kurzer Halt an der „Lourdes-Grotte“ (kl. Kapelle) mit (heilsamen?) Brunnenwasser daneben, dann über zahlreiche Brückerln und Stege auf dem wirklich wunderschönen Waldweg, zur kurzen Rast mit Blick auf „Oberteisendorf“. Hinab, an der „Ache“ entlang in den Ort und zur Einkehr im „Gasthof Hofwirt“.
Nach der mittäglichen Stärkung, begleiten wir wieder die Ache, die uns aber nun das Wasserplätschern vorenhält. Neben dem trockenen Bachbett entlangwandernd, haben wir aber Gelegenheit, die Aussicht auf ferne Berggipfel (über die Namen sind wir uns nicht ganz einig) zu genießen. Angekommen in Teisendorf, finden wir auch unsere Fahrzeuge wieder und nehmen den Rückweg über die Autobahn in Angriff.
Der Rest ist schnell geschildert: Autobahnfahrt, Mitraching, „Peissnhof“, Kaffee, Torte, Kuchen, Eiskaffee, Aßling, Wohnung, Dusche, Bett. Alle sind nun schlauer, wo Wo-Wanderung wo war.
Das war’s dann wohl – für dieses Jahr!
Fehlt noch was? Natürlich!
Wie immer im November, diesmal am 20., wie immer auch ein Donnerstag, nutzen wir den Nachmittag um auf Vergangenes Rückschau zu halten. Wie immer, lassen wir die Wandertouren der vergangenen Monate (März bis Oktober) auf der Leinwand „widererstehen“ und freuen uns (ich hoffe wie immer) über bewegte und statische Bilddokumente. Es macht schon (wie immer) ganz schön Mühe, die filmischen und bildlichen Darstellungen in eine ansprechende Form zu bringen. Aber es macht ja auch letztendlich Spaß.
In dem, dass auch Radl-Senioren unter uns weilen, schließt sich hier (wie immer) ein Jahresrückblick über die Erlebnisse von uns „Pedalrittern“ an. Ziemlich genau 400 km sind dokumentiert und flimmern über das weiße Tuch.
Klar doch, ohne Koffein und entsprechender süßer Beilage, kann (wie immer) so ein Nachmittag nicht „überstanden“ werden. Ein Großteil unserer weiblichen Akteure war (wie immer) wieder backtechnisch sehr aktiv und verhilft uns dazu, den Kaffee nicht „trocken“ ertragen zu müssen. Herzlichen Dank dafür. Auch herzlichen Dank an die fleißigen Helfer, die in Saal und Küche für Getränke und Sauberkeit sorgen.
Der Dank gilt auch der Gemeinde und unserem anwesenden (noch) Gemeindeoberhaupt, mit Gattin, die uns wieder die (letztmalige?) Nutzung des Saales ermöglicht haben. Mal schauen, wie/wo es 2026 mit unseren Zusammenkünften weitergehen wird. Wir werden sehen – wie immer!