Damals war's 2024

Vorsaison-Wandern "In der/um die/nahe der Gmoa" - 21. März 2024

Trotz mäßiger Wetteraussichten lassen sich unsere Senioren nicht abhalten, den Auftakt der diesjährigen Wanderaktivitäten mitzuerleben. Der fehlende Vorwanderer wird bestens vertreten durch den Peter, der ehemals die Geschicke der Seniorenwanderer geleitet hat. Um 11.00 Uhr starten 20 Teilnehmer an der Linde und marschieren entlang der Attel in Richtung Straußdorf. Petrus hat nur auf diesen Moment gewartet und denkt bei sich: „Jetzt kann’s losgehen“. Bestimmt ohne böse Absicht, läßt er die himmlischen Schleusen öffnen. Durch diese feuchte Aktion geschockt, machen 3 unserer Damen eine Kehrtwendung und begeben sich in Richtung Heimat. Der Rest der Truppe läßt sich nicht einschüchtern und wandert unverdrossen weiter. Hinter Straußdorf biegt der Tross ab in den Schauerachgraben, läßt sich vom Peter interessante Dinge über die Aßlinger Wasserversorgung erzählen und zieht dann weiter durch Pörsdorf in Richtung Aßlinger Sportplätze. Gut durchfeuchtet, erreichen sie den Gemeindesaal, wo bei Kaffee und Kuchen der Nachmittag ausklingt.

Wanderung am 16. Mai 2024
 „Toteiskessel-Wanderweg“.

Wir starten -wie üblich- an der Linde in Aßling um 09.30 Uhr.

Allerdings lassen wir diesmal die Berge nicht  „links liegen“, sondern eher „hinter uns“. Der Weg führt uns nordöstlich in’s Haager Land. Auf dem Parkplatz bei „Grandl’s Hofcafe“ startet die Gruppe den Fußmarsch. Die Infotafel zeigt wo ’s lang geht auf dem „Toteiskessel-Wanderweg“.
Der Peter und die Mitwanderer wandeln auf den Spuren der letzten Eiszeit entlang dem Wall, der vom Inngletscher aufgeschüttet wurde. Vorbei an Mulden und Senken, die zwar unscheinbar wirken, aber eine einzigartige Fauna und Flora bieten. 
Sie nehmen die Route nach Limberg zum Limberger Kirchlein, einem idyllischen Kleinod. Ich erwarte dort die Truppe und kann eine Besichtigung beim nebenstehenden Bauernhof vereinbaren.

Für den Wanderweg und die Strecke nach Limberg und zurück (ca. 7 km geplant, insges. ca. 12 km gelaufen !??) sind die Senioren etwa 3,5 Stunden unterwegs. Ein paar kleine Um-/Abwege tragen zur erweiterten Streckenführung bei. Rast und „Labung“ gibt es dann wieder beim Hofcafe. Leider scheint der Wirt mit unserem „Ansturm“ etwas überfordert zu sein, was sich in längeren Wartezeiten auf das Essen auswirkt.
Insgesamt ist es aber doch ein weiterer gelungener Wandertag für uns Senioren, insbesondere weil auch das Wetter -trotz anderslautender Voraussage- gut mitgehalten hat.

Tregler Alm – 20. Juni 2024
Doch noch geschafft!

Nachdem die Aprilauftaktwanderung ausgefallen ist, steht nun im Juni die Tregler Alm erneut auf den Wanderplan. 15 „tatenfreudige“ Senioren machen sich, geführt vom Peter, auf den Weg. Von Bad Feilnbach aus, geht es stetig aufwärts, dem Ziel entgegen. Durch den vielen Regen der letzten Tage und Wochen, hat der Weg ziemlich gelitten. Der obere Belag ist weggespült und der grobe Untergrund mit vielen Rinnen und Rippen macht den Aufstieg nicht einfacher. Nachdem sich auch der Tag mit höheren Temperaturen präsentiert, fließen doch der eine oder der andere, oder doch gleich ein paar mehr Schweißtropfen, über Stirn und Rücken. Glücklicherweise hat der Hüttenwirt sein Lager gut gefüllt und so gibt es ausreichend Flüssigkeitsnachschub und schmackhafte Nahrung. Leider ist auch auf der Alm die „neue deutsche Preisgestaltung“ angekommen und verlangt vom eigenen Geldbeutel eine kräftige Herausgabe (z.B.  ein Schlückchen Espresso für 3,60 €). Nun ja, es muss wohl so sein. Nach der Stärkung geht es auf dem Anstiegsweg zurück zum Auto. Vor der Heimfahrt leisten wir uns (trotz auch hier gestiegener Preise) ein Täschen Kaffee und (ggf.) ein Stückerl Süßgebäck an der Moosmühle. Etwas müdelich und finanziell erleichtert, aber trotzdem gut gelaunt, bringen uns der Toni und der Peter -fahrtechnisch- wieder gut nach Aßling.

„Würm“ und „Würmsee“
Wanderung am 18. Juli 2024

Der Würmsee, der erst seit 1962 offiziell den Namen „Starnberger See“ trägt und auch der Fluss, der diesen See in Richtung Norden verläßt, sind sicher ein Begriff. Das Tal der Würm und manche Orte am  Starnberger See sind bekanntermaßen Heimat für einige Menschen mit mehr finanziellen Möglichkeiten.
Davon lassen wir uns aber nicht beeindrucken und starten unseren Fußweg in Gauting. Die öffentlichen Verkehrsmittel bringen uns problemlos (hört, hört!) zum dortigen S-Bahnbahnhof. Auf Nebenstraßen und schmalen Fußwegen erreichen wir bald die Reismühle und erblicken erstmal Ziel eins: die Würm. Schattig geht es nun weiter. Zunächst noch über Asphalt, später dann feldwegmäßig, folgen wir der Würm flussaufwärts und genießen die wunderbare Flußlandschaft. Nicht nur um den zahlreichen Radfahrern zu entgehen, verlassen wir schließlich bergauf das Flußtal und erreichen nach Überquerung des Hügels und nach insgesamt 140 Minuten Wanderweg, die Schloßgasstätte von Leutstetten. Nun erst mal stärken und den Flüssigkeitshaushalt wieder auf Vordermann bringen. Das mit der Esserei ist zwar etwas stressig und langwierig, aber irgendwann sind wir doch Alle „bedient“ und können den Rest der Strecke in Angriff nehmen.   

⇒  Richtung Starnberg (bei ausreichender Sonneneinstrahlung), auf Holzstegen durch die Moorlandschaft, kommen wir schließlich („big schwitzing) im Nobelort an. Noch ein Stück am Würmsee entlang und einen Zwischenstopp später im Cafe -direkt am Wasser-,  stehen wir am Starnberger Bahnhof und lassen uns mit der S-Bahn und der Regionalbahn wieder Richtung Heimat schaukeln. „Schee war’s“, ham’s gesagt, die Beteiligten! 

Cafè am Würmsee
Natur pur - entlang der Würm

Klobenstein – Entenlochklamm
22.08.2024

Die Anfahrt ist zwar etwas länger, aber dafür ist das Ziel um so attraktiver. Von Ettenhausen aus (auf dem Weg von Schleching nach Kössen), starten wir unsere Wanderung. Der Parkplatz an der Geigelsteinbahn ist der Ausgangspunkt. Zunächst geht es „pomadig“ fast eben dahin und für Unterhaltungen ist genügend Kraft in den Lungen. Auch am „Rudersburger See“ entlang, ist die Stimmung noch sehr entspannt. Ein kleinerer Anstieg und der weitere Weg fordern noch keine großen Anstrengungen. Allerdings ist ein Mitglied unserer Truppe hier schon etwas „nachhängend“ unterwegs. Dies ist dann beim heraufordernden Teil des Weges ein ernsthafteres Problem. Schließlich erreichen wir aber alle -früher oder später, mehr oder weniger erschöpft- die Klamm und die erste Hängebrücke über die Tiroler Ache. Im Gasthaus Klobenstein stillen wir unseren Durst und stärken uns mit den Angeboten der Tiroler Küche. Noch ein kurzer Besuch der Wallfahrtskirche und des „Klobensteins“, und  dann machen wir uns auf den Rückweg. Nach der Querung einer zweiten Hängebrücke, steigen wir wieder aus dem Tal nach oben. Auf dem bekannten Weg, mit einigen Wurzel- und Felspassagen, kehren wir zum Parkplatz zurück. Nach einer kurzen Abholfahrt für das schwächelnde Gruppenmitglied, treffen wir uns alle wieder bei Kuchen, Kaffee und Eis im Gasthaus „Weßner Hof“. Von dort aus, hat jeder Fahrer schließlich, mit seinen Passagieren *), den Weg nach Aßling wieder gefunden.

*) Nachdem der Gemeindebus -trotz Vormerkung- nicht zur Verfügung stand, mussten kurzfristig mehrere Fahrzeuge und Fahrer organisiert werden.

19. Sept. 2024
„Jenbachtal“ – Bad Feilnbach

Nicht wie ursprünglich geplant, nehmen wir das Jenbachtal in anderer Richtung in Angriff. Bedingt durch die Unbillen der Witterung und die Zerstörungen auf dem Jenbachsteig, machen wir uns vom Parkplatz „Unteres Jenbachtal“ aus, auf in Richtung Norden. Entlang des fließenden Wassers, erreichen wir zunächst die Bad Feilnbacher Ortsmitte. Vorbei am Schwimmbad, wandern wir durch den Park mit zahlreichen Stationen zum Lesen und Nachdenken, sowie Wasserspiele, insbesondere für Kinder.

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Weiter geht es vorbei am großzügig angelegten Camping-Ressort bis zur Gundelsberger Brücke. Dort queren wir die Bundesstraße, streifen an der Kläranlage vorbei und machen uns auf den Weg zum „Cafe Moosmühle“. Mittagsrast bei Speiß und Trank ist angesagt. Ein kleiner Espresso geht auch noch!
Der Rückweg, zunächst durch Feld und Flur, führt schließlich wieder an den Jenbach. Diesem folgen wir diesmal aufwärts und landen schließlich -wie könnte es anders sein- zu Kaffee und Kuchen im „Gasthaus Millau“. Über die Straße zum Parkplatz und dann zurück in die Heimat! Schön war’s wieder und nix Schlimmes ist passiert – und das ist das Wichtigste!

Wanderung „Surprise“      –     17. Okt. 2024

Vom Bahnhof in Aßling aus, geht die Reise . . . ? Wohin wohl? *)
Mit dieser Frage im Gepäck, treffen wir uns am Gleis 1 und lassen die Vermutungen sprießen. Zunächst mal mit der RB in Richtung München, soviel steht schon mal fest. Der Ostbahnhof bringt uns auf das Gleis der S7 in Richtung Wolfratshausen. Schließlich endet die Zugfahrt an der Station Großhesselohe „Isartalbahnhof“. Vom ehemaligen Bahnhofsgebäude, in dem nun eine kleine Brauereigaststätte Einzug gefunden hat, schlendern wir zunächst mal Richtung Isarhochufer. Bei der bekannten Waldwirtschaft in Pullach (Jazzbiergarten), steigen wir ab in das Tal und begleiten die Isar und den Isarkanal in südlicher Richtung. Nach gründlichem Studium des fließenden Flusses, nutzen wir den kräftig steigenden Weg zurück an’s Hochufer. Auf schattigem Wanderweg, begleitet von bunt gefärbten Laubbäumen, wandern wir weiter Richtung Grünwalder Brücke. Von oben haben wir einen wunderbaren Blick auf diese verkehrsreiche Verbindung zwischen Höllriegelskreuth und Grünwald. Weiter geht es -ohne störenden Lärm und Autoverkehr- durch das raschelnde Laub unserem Ziel entgegen. Schließlich erreichen wir das Areal der Waldgaststätte Buchenhain*) . Nachdem der Wettergott uns bestens gesinnt ist, können wir unter mächtigen Kastanienbäumen die reservierten Plätze einnehmen. Die Bewirtung erfolgte zwar nicht ganz so flott wie gewünscht, dafür waren die Portionen und die Qualität der Speisen aber doch sehr zufriedenstellend.
Gut gesättigt, fällt zunächst der anstehende Rückweg etwas schwer. Aber bald, im gewohnten Wanderschritt, vergeht die Zeit bis zum nächsten Etappenziel doch schnell. Am Pullacher Hauptplatz erwartet uns das „Eiscafe Dolce“ und versorgt uns mit dem nötigen Koffein und den süßen Kalorien. Nach diesem Genuss ist der Weg zur Bahn nur ein Katzensprung und die Heimreise mit S-Bahn und Zug (dieser wie immer gut gefüllt) vergeht schnell und das sogar ziemlich pünktlich. Nachdem nun jedem klar war, wohin die „Surprise-Wanderung“ uns führte und wir dabei großartige Natur erlebt haben, kann von einem gelungenen Tag gesprochen werden. Ich hab‘ eigentlich nur zufriedene Gesichter gesehen.